Teheran - Esfahan - Toudeshk - Yazd - Garmeh - Mashad
Fuer ein paar Tage Erholung von Stadtverkehr, Geschwaffel und Reisestress planten wir einen Abstecher in die Wuestenoase Garmeh. Wir haben uns vorbereitet auf faulenzen im Innenhof eines traditionellen Hauses, ab und zu fuer ein Tee aufstehen und dann wieder auf dem Nomadenteppich unter dem Deckenventilator hinlegen, im Schatten von Palmen ein paar Zeilen lesen, hoechstenfalls in der Abendsonne ein paar Fussabruecke in die Duenen setzen.
Nun unsere Erwartungen wurden spaetestens uebertroffen als wir am zweiten Tag mit einer Gruppe junger Nordteheraner in ihren Offroader mitgehen konnten, die die Wueste zum Spielplatz machten. Waehrend wir mit Hoechstgeschwindigkeit durch die Wueste brettern, erzaehlen uns Nima und dessen Cousin Kabeh ueber den Iran .. Stockhiebe wegen Alkoholkonsum? Klar doch, alles schon erlebt.. als wir wenige Minuten spaeter in einer Salzwueste eine Halt einlegen, zirkulieren bereits die ersten Whiskeyflaschen um nur das harmloseste zu nennen, das Kopftuch wurde schon laengst abgeschafft, die Jungs und Maedels scheissen auf saemtliche Konventionen, wir fuehlen uns nichtmehr im Iran.. die moderne Karawane ist auf der Flucht ihrer stark begrenzten Freiheiten und hat zum Hauptziel Spass, mit lauter Fabrics Housemusic ziehen wir durch Regen und Sonne, spaeter erleben wir einen mehrstuendigen Sandsturm und am Abend ein Lagerfeuer mit Livemusik von Mr Mazyar, als wir um Mitternacht in unsere Oase Ateshooni zurueckkehren wartet noch ein ghormeh sabzi zum z'Nacht, what a day gopf!
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